Projekte Kunst & Kultur

"Es ist eine uralte Erkenntnis, dass die Berührung mit der Kunst Ströme des lebendigen Schöpfertums auch aus der Starre der tiefsten menschlichen Not hervor zu locken vermag" - Dr. A. Spilimbergo

Der Reichtum an Beispielen hierfür gibt uns die Möglichkeit, dem Thema psychische Erkrankung auch aus dem Blickwinkel künstlerischen Schaffens einen wesentlichen Stellenwert innerhalb unserer Arbeit zu geben. Schon aus der besonderen Zusammensetzung des Vereins  durch seine Mitglieder mit den unterschiedlichsten privaten und beruflichen Hintergründen und ihren individuellen Erfahrungsschätzen ergibt sich eine ideenreiche, lebendige und kreative Zusammenarbeit, wenn es um die Vorbereitung und Durchführung unserer Aktivitäten geht.

Seit unserem Bestehen haben wir ein Reihe von Unterrichtseinheiten in Schulen - von der Sekundar- bis zur Oberstufe -  begleitet und mit einer geeigneten Materialauswahl versorgt.
Unverzichtbar war auch hier ganz besonders in den unteren Klassen der Besuch eines psychoseerfahrenen Menschen nach entsprechender Vorbereitung.
Das Sichten und Empfehlen von Material zum Thema Kunst und psychische Erkrankung ist uns wichtig.

In Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) zu den Tagen der offenen Tür wurden und werden von uns neben den Info-Veranstaltungen die unterschiedlichsten kulturellen Angebote speziell für Schülerinnen und Schüler als kreative Fortsetzung der Thematik organisiert.

Aus der direkten Zusammenarbeit mit der Autorin und Schauspielerin Claudia Claus hatten Schüler und Schülerinnen (und andere Interessierte) die Möglichkeit, das Thema durch die Teilnahme an Theateraufführungen zu vertiefen.

Mit den Kunsttherapeutinnen vom UKE, früher Kirsten Harkensee, jetzt Michaela Christoph, die eigene Ausstellungen organisiert sowie dem Projekt "KIK" (Kunst im Krankenhaus) vom Klinikum Nord, verbindet uns das aktive Interesse, die Öffentlichkeit auf das kreative und  künstlerische Schaffen psychisch kranker Menschen aufmerksam zu machen und die Wertschätzung dieser Arbeiten zu fördern.

Wir fördern mit unserer Arbeit

  • Film- und Theaterprojekte, die geeignet sind, ein angemessenes menschliches Bild psychischer Erkrankung zu zeichnen
  • entsprechende Film- und Theatervorführungen in Schulen und an anderen öffentlichen Orten
  • Kunstausstellungen von psychisch erkrankten Menschen, insbesondere Ausstellungen der Hamburger Künstlerin Hildegard Wohlgemuth, gemeinsame kulturelle Aktivitäten von psychiatrieerfahrenen Menschen und Schülerinnen und Schülern

Sonntag, 30. Januar 2011, 12:00 - 14:00 Uhr

www.schattenzeit-derfilm.de/

Ort: zeise kinos / Hamburg, Friedensallee 7-9

www.zeise.de/

Filmvorführung und Filmgespräch in Anwesenheit des Psychiaters Dr. Michael Mohr (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) und Depressions-Erfahrenen
Kartenreservierungen unter Tel. 0 40-3 90 87 70
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Irre menschlich Hamburg e.V.