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Wir trauern nicht zu viel, sondern zu wenig

Veranstaltung - Wir trauern nicht zu viel, sondern zu wenig

Titel:
Wir trauern nicht zu viel, sondern zu wenig
Wann:
Di, 12. November 2019, 18:00 h - 20:00 h
Zeitzone der Veranstaltung:
UTC

Beschreibung

Schwerpunkt: WIE GESUND IST KRANK?

Zur Anthropologie von Gesundheit und Krankheit in der Psychiatrie
Gewidmet Aby Warburg, Gründungsprofessor für Kulturgeschichte

Auf die Konfrontation mit Leiden und Sterben, die Auseinandersetzung mit Verlusten, die das eigene Leben oder Wohlbefinden bedrohen, reagieren wir sehr unterschiedlich. Die religiös-spirituelle Dimension und die Beschäftigung mit existenziellen wie transzendentalenFragen beschäftigen zunehmend auch Psychiatrie und Psychotherapie. Der Umgang mit Trauer zwischen subjektiver Verzweiflung und transzendierendenHoffnungenführt manchmal in die Leere der Depression. Was zunächst ein notweniger Schutzmechanismus sein kann, wird zum Teufelskreis. Wir brauchen Alternativen im Umgang mit komplexen Trauerprozessen. Vom Mut der Verzweiflung zum noch größeren Wagnis, wieder zu fühlen. Ein Hoch den Gefühlen, entgegen allgegenwärtiger (sozialer) Kontrolle.

Dr. med. Dr. theol. Dipl.-mus. Isgard Ohls, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie;

Prof. Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser, Ärztlicher Leiter des Ambulatoriums für Folter- und Kriegsopfer des Schweizer Roten Kreuzes in Bern


Lokalität - Hauptgebäude der Universität (ESA 1), Hörsaal A

Standort:
Hauptgebäude der Universität (ESA 1), Hörsaal A  - Webseite
Straße:
Edmund-Siemers-Allee 1
Postleitzahl:
20146
Ortsname:
Hamburg
Land:
Germany

Beschreibung

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