Unterstützung von Polizeibeamten im Umgang mit psychisch erkrankten Menschen

Ein Polizeieinsatz im Zusammenhang mit psychisch erkrankten Personen ist oft, sowohl für die betroffene Person, deren Angehörige, als auch für die handelnden Beamten, problematisch.

Sachlichen Argumenten im Zustand akuter Erkrankung und emotionaler Erregung nicht zugänglich, fühlen sich psychisch kranke Menschen beim Anblick von Polizeibeamten mitunter zusätzlich bedroht.

Kommt es bei einem Polizeieinsatz dazu, dass ein erkrankter Mensch gegen seinen Willen in eine Klinik gebracht werden soll, flüchtet sich dieser in irrationale Handlungen oder in körperliche Abwehr, wobei oft unerwartete körperliche Kräfte freigesetzt werden können.

Oft geht ein solcher Einsatz nicht ohne öffentliches Aufsehen zu erregen vor sich und trägt damit zur weiteren Stigmatisierung dieses Personenkreises und manchmal zu traumatischen Erlebnissen bei einzelnen Erkrankten bei.

Wir haben allerdings auch mehrfach erfahren, dass sich Polizeibeamte und Patienten in rücksichtsvoller und gelassener Atmosphäre begegnet sind. Ziel ist es, mit unserer Antistigma-Arbeit dazu beizutragen, dass dieses zum Standard bei solchen Einsätzen werden kann.

Psychische Erkrankung kommt in allen Bevölkerungsschichten vor. Sie hat episodenhaften Charakter und es gibt eine Vielzahl von Erscheinungsbildern.

Bei unserer Tätigkeit kommt es nicht darauf an, diagnostische Hilfen zu geben, sondern Verständnis zu wecken sowie Ablehnung und Vorurteile abzubauen. Die Last, neben der Erkrankung auch noch soziale Ausgrenzung erfahren zu müssen, hat oft die Qualität einer zweiten Erkrankung auf anderer Ebene.

Vor diesem Hintergrund haben wir Material in Form von Bausteinen erarbeitet, die es erlauben, verschiedene Unterrichtseinheiten in den Fächern Soziologie und Psychologie zu begleiten.

Das Wesentliche unseres Angebotes besteht jedoch darin, dass die Sicht von psychisch erkrankten Menschen durch Begegnung erfahrbar gemacht wird.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

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In der Wochenzeitung DIE ZEIT sind dazu mehrere Artikel erschienen, die auch online verfügbar sind:

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